{"id":1302,"date":"2024-06-29T02:00:10","date_gmt":"2024-06-29T01:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/?p=1302"},"modified":"2024-09-04T16:50:01","modified_gmt":"2024-09-04T15:50:01","slug":"das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/blog\/das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation\/","title":{"rendered":"Das leibfreie Bewusstsein in der Meditation"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-post-author\"><div class=\"wp-block-post-author__content\"><p class=\"wp-block-post-author__name\">Christoph Hueck<\/p><\/div><\/div>\n\n\n<p>Erstver\u00f6ffentlichung in <em>Die Drei 3\/2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_87 ez-toc-wrap-left counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-light-blue ez-toc-container-direction\">\n<div class=\"ez-toc-title-container\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhaltsverzeichnis<\/p>\n<span class=\"ez-toc-title-toggle\"><a href=\"#\" class=\"ez-toc-pull-right ez-toc-btn ez-toc-btn-xs ez-toc-btn-default ez-toc-toggle\" aria-label=\"Toggle Table of Content\"><span class=\"ez-toc-js-icon-con\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 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href=\"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/blog\/das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation\/#Der_Wille_als_Schluessel_zur_leibfreien_Erfahrung\" >Der Wille als Schl\u00fcssel zur leibfreien Erfahrung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/blog\/das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation\/#Nichterinnerbarkeit_und_leibfreie_Erfahrungen\" >Nichterinnerbarkeit und leibfreie Erfahrungen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/blog\/das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation\/#Willensuebungen_zur_Erweckung_des_%E2%80%BAinneren_Zuschauers%E2%80%B9\" >Willens\u00fcbungen zur Erweckung des \u203ainneren Zuschauers\u2039<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/blog\/das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation\/#Kriterien_leibfreier_Erfahrung\" >Kriterien leibfreier Erfahrung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-7\" href=\"https:\/\/anthroposophie.online\/WP\/blog\/das-leibfreie-bewusstsein-in-der-meditation\/#Schoepferisches_Erkennen\" >Sch\u00f6pferisches Erkennen<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Das_Wesen_des_leibfreien_Bewusstseins_und_einige_Kriterien_zu_seiner_Erkenntnis\"><\/span>Das Wesen des leibfreien Bewusstseins und einige Kriterien zu seiner Erkenntnis<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>In letzter Zeit gab es mehrfach Anlass, sich mit dem Thema des leibfreien, \u00fcbersinnlichen Erkennens auseinanderzusetzen.<sup data-fn=\"c27d0627-e1b2-4f0e-98bb-7692fe3b1aeb\" class=\"fn\"><a href=\"#c27d0627-e1b2-4f0e-98bb-7692fe3b1aeb\" id=\"c27d0627-e1b2-4f0e-98bb-7692fe3b1aeb-link\">1<\/a><\/sup> Eine der Fragen, die dabei entstehen, ist: F\u00fchrt das, was in diversen anthroposophischen Seminaren als Meditations\u00fcbungen praktiziert wird, zu \u00fcbersinnlichen Erkenntnissen eines leibfreien Bewusstseins, oder handelt es sich lediglich um verfeinerte Sinneserfahrungen? Sind beispielsweise die inneren Bewegungseindr\u00fccke und Erlebnisse, die man an der Beobachtung von sprie\u00dfenden oder welkenden Pflanzen bekommen kann,<sup data-fn=\"114c723a-cc45-4ca9-b007-6c1df2e21e9f\" class=\"fn\"><a href=\"#114c723a-cc45-4ca9-b007-6c1df2e21e9f\" id=\"114c723a-cc45-4ca9-b007-6c1df2e21e9f-link\">2<\/a><\/sup> \u00fcbersinnlich, oder sind es in das Bewusstsein hinaufgeholte und \u00e4sthetisch verfeinerte Eindr\u00fccke der \u00bbunteren\u00ab Sinne, des Tast-, Lebens-, Bewegungs- und Gleichgewichtssinnes?<\/p>\n\n\n\n<p>Da \u00fcbersinnliche Wahrnehmungen nur innerlich gemacht und beurteilt werden k\u00f6nnen, kann es hilfreich sein, sich zu verdeutlich, wie Steiner das leibfreie Erkennen beschrieben hat. Der vorliegende Beitrag m\u00f6chte zumindest einige Aspekte dieses Erkennens beschreiben, sowie Kriterien darstellen, anhand derer es sich von anderen Erkenntnisarten unterscheiden l\u00e4sst. In einem zweiten Teil wird an einem meditativen Beispiel der \u00dcbergang von leibgebundener zu leibfreier Erfahrung diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Drei_Arten_des_Erkennens\"><\/span>Drei Arten des Erkennens<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>In seiner Autobiographie charakterisiert Rudolf Steiner drei Arten des Erkennens, <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>die \u00bbgew\u00f6hnliche begriffliche Erkenntnis, die an der Sinnesbeobachtung gewonnen wird\u00ab, <\/li>\n\n\n\n<li>das \u00bbideelle Erleben, das aber das wirkliche Geistige doch in sich aufnimmt\u00ab, <\/li>\n\n\n\n<li>ein geistiges \u00bbErleben, an dem der ganze Mensch beteiligt ist\u00ab.<sup data-fn=\"d016ee2e-fc93-451c-99d6-09757db0ec6a\" class=\"fn\"><a href=\"#d016ee2e-fc93-451c-99d6-09757db0ec6a\" id=\"d016ee2e-fc93-451c-99d6-09757db0ec6a-link\">3<\/a><\/sup> <\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Sinneserkenntnis ist vom Organismus abh\u00e4ngig. Bei der ideell-geistigen Erkenntnis ist eine einzelne Einsicht ihrem Wesen nach vom physischen Organismus unabh\u00e4ngig; dass ein solches Erkennen aber \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, h\u00e4ngt davon ab, dass \u00bbim allgemeinen das Leben im Organismus vorhanden ist.\u00ab Die dritte Art von Erkennen kann jedoch nur dann <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>durch den geistigen Menschen zustande kommen, wenn er sich von dem physischen Organismus so frei macht, als ob dieser gar nicht vorhanden w\u00e4re.<\/p>\n<cite>Mein Lebensgang\u2039 (GA 28), Dornach 1982,  S. 325f.&nbsp;<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>In der ersten Art des Erkennens wird die Wahrheit und Wirklichkeit des Erlebten durch die Wahrnehmung verb\u00fcrgt. Das Erkennen findet im Hier und Jetzt statt, das Ergebnis wird im Ged\u00e4chtnis behalten. In der zweiten Art werden Begriffe innerlich erlebt. Diese Erkenntnisart liegt Steiners \u203aPhilosophie der Freiheit\u2039 zugrunde. Dabei \u00bbtritt in der Einzel-Anschauung die unmittelbare Erfahrung von dem \u00fcber die Anschauungsdauer hinausgehenden Bestand des Wahrgenommenen ein.\u00ab<sup data-fn=\"2d403806-1012-4371-a694-9f9d4b1f84e5\" class=\"fn\"><a href=\"#2d403806-1012-4371-a694-9f9d4b1f84e5\" id=\"2d403806-1012-4371-a694-9f9d4b1f84e5-link\">4<\/a><\/sup> Beim Erfassen eines Begriffes kann man unmittelbar erleben, dass sein Inhalt nicht nur jetzt wahr ist, sondern es auch gestern war und morgen sein wird. Hier reicht das blo\u00df ged\u00e4chtnism\u00e4\u00dfige Behalten des Erkannten nicht aus. Wie der Organismus fortw\u00e4hrend atmen muss, so ist es notwendig, \u00bbda\u00df die Seele in einer fortdauernden lebendigen Wechselwirkung stehe mit der Welt, in die man sich durch diese Erkenntnis versetzt.\u00ab Diese Wechselwirkung erreicht man durch regelm\u00e4\u00dfiges Meditieren. In der dritten Art des Erkennens schlie\u00dflich erlebt man \u00bbdie Geisteswelt in einer viel wesenhafteren Art\u00ab als im ideellen Erleben. Durch sie gelangte Steiner \u00bbin weitere Tiefen der geistigen Welt\u00ab, und erlebte \u00bbein intimes Zusammenleben mit dieser.\u00ab<sup data-fn=\"4487efd4-ab2a-4a9b-b8a9-7f19a315caf0\" class=\"fn\"><a href=\"#4487efd4-ab2a-4a9b-b8a9-7f19a315caf0\" id=\"4487efd4-ab2a-4a9b-b8a9-7f19a315caf0-link\">5<\/a><\/sup> Diese dritte Art des Erkennens ist nicht mehr ideell, sondern willenshaft. Steiner schreibt \u00fcber seine pers\u00f6nliche Erkenntnisentwicklung:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ich f\u00fchlte, wie das Ideelle des vorangehenden Lebens nach einer gewissen Richtung zur\u00fccktrat und das Willensm\u00e4\u00dfige an dessen Stelle kam. Damit das m\u00f6glich ist, mu\u00df sich das Wollen bei der Erkenntnis-Entfaltung aller subjektiven Willk\u00fcr enthalten k\u00f6nnen. Der Wille nahm in dem Ma\u00dfe zu, als das Ideelle abnahm. Und der Wille \u00fcbernahm auch das geistige Erkennen, das vorher fast ganz von dem Ideellen geleistet worden ist.<\/p>\n<cite>A.a.O., S. 327<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Der_Wille_als_Schluessel_zur_leibfreien_Erfahrung\"><\/span>Der Wille als Schl\u00fcssel zur leibfreien Erfahrung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Der \u203aobjektive\u2039 Wille ist ein Schl\u00fcssel zum Verst\u00e4ndnis des leibfreien Erkennens. Zur Erl\u00e4uterung greife ich auf eine wichtige Schilderung aus Steiners Buch \u203aVom Menschenr\u00e4tsel\u2039 (1916) zur\u00fcck, in der ein erkennendes Wollen, dass sich \u00bballer subjektiven Willk\u00fcr\u00ab enth\u00e4lt, charakterisiert wird. Steiner schildert dort das Erwachen der Seele zu einem \u00bbschauenden Bewu\u00dftsein\u00ab und beschreibt die Notwendigkeit, das Denken durch Meditation zu aktivieren, um vom Denken zum \u00bbErleben des Denkens\u00ab \u00fcberzugehen. Denn im gew\u00f6hnlichen Bewusstsein wird nicht das Denken selbst erlebt, sondern dasjenige, was gedacht wird.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Es gibt nun eine innere Seelenarbeit, welche es allm\u00e4hlich dazu bringt, nicht in dem, was gedacht wird, sondern in der T\u00e4tigkeit des Denkens selbst zu leben. [\u2026] Die Gedanken erf\u00fcllen sich [dadurch] mit einem ihnen eigent\u00fcmlichen Leben, das [\u2026] der Meditierende verbunden f\u00fchlt mit seinem eigenen Seelenwesen.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner, \u203aVom Menschenr\u00e4tsel\u2039 (GA 20), Dornach 1984, S. 161f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Bereits in der \u203aPhilosophie der Freiheit\u2039 hatte Steiner geschrieben,<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8230; da\u00df der Denkende das Denken vergi\u00dft, w\u00e4hrend er es aus\u00fcbt. [\u2026] Nicht auf meine T\u00e4tigkeit, sondern auf das Objekt dieser T\u00e4tigkeit ist meine Aufmerksamkeit gerichtet.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner, \u203aDie Philosophie der Freiheit\u2039 (GA 4), Dornach 1995, S. 42f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>F\u00fcr ein geistiges Erwachen geht es darum, diese T\u00e4tigkeit zu erleben. Aber auch der Wille muss anders als gew\u00f6hnlich \u00bbeingestellt\u00ab werden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00bbIm gew\u00f6hnlichen Leben f\u00fchlt man sich selbst im Mittelpunkte dessen, was man will oder w\u00fcnscht. [\u2026] Ein Wille in dieser Richtung ist unwirksam f\u00fcr das Erwachen der Seele aus dem gew\u00f6hnlichen Bewu\u00dftsein.\u00ab<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner, GA 20, S. 162-164.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das pers\u00f6nliche W\u00fcnschen und Wollen n\u00fctzt also nichts. Das ist ein interessantes Dilemma der geistigen Schulung: Solange man meditiert, um geistig zu erwachen, wird es nicht gelingen. Das geistige Erwachen erfordere vielmehr eine Willensrichtung, die nicht vom gew\u00f6hnlichen Ich ausgeht, sondern in der man \u00bbdas eigene Ich zu lenken sucht\u00ab, und die sich \u00bbin allen Impulsen der Selbsterziehung\u00ab \u00e4u\u00dfere. Weiterhin hei\u00dft es:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Eine besondere Hilfe leistet man sich [\u2026] dadurch, da\u00df man mit innigerem Gem\u00fctsanteil das Leben in der Natur betrachtet. Man sucht zum Beispiel eine Pflanze so anzuschauen, da\u00df man nicht nur ihre Form in den Gedanken aufnimmt, sondern gewisserma\u00dfen mitf\u00fchlt das innere Leben, das sich in dem Stengel nach oben streckt, in den Bl\u00e4ttern nach der Breite entfaltet, in der Bl\u00fcte das Innere dem \u00c4u\u00dferen \u00f6ffnet und so weiter. In solchem Denken schwingt der Wille leise mit; und er ist da ein in Hingabe entwickelter Wille, der die Seele lenkt; der nicht aus ihr den Ursprung nimmt, sondern auf sie seine Wirkung richtet. Man wird naturgem\u00e4\u00df zun\u00e4chst glauben, da\u00df er seinen Ursprung in der Seele habe. Im Erleben des Vorgangs selbst aber erkennt man, da\u00df durch diese Umkehrung des Willens ein au\u00dferseelisches Geistiges von der Seele ergriffen wird.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner, GA 20, S. 162-164.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Damit ist ein geistig erwachtes Erkennen charakterisiert. Es entsteht, wenn das aktive Denken von dem \u203aumgekehrten\u2039 Willen durchdrungen wird.<sup data-fn=\"5ba5b47a-432f-4e34-a08c-0e5d39fffb9e\" class=\"fn\"><a href=\"#5ba5b47a-432f-4e34-a08c-0e5d39fffb9e\" id=\"5ba5b47a-432f-4e34-a08c-0e5d39fffb9e-link\">6<\/a><\/sup> So notierte Steiner einmal lapidar:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Activit\u00e4t: Wille \/ Passivit\u00e4t: Denken \/ Das passive Denken ist Beobachten d.h. Abbildung eines ihm fremden Inhaltes. \/ Der active Wille ist Thun d.h. Verwirklichung eines eigenen Inhaltes. [\u2026] \/ Den Augenblick der Erweckung kann man bezeichnen dadurch, da\u00df das Wesen ein \/ actives d.h. productives Denken und einen passiven d.h. empfangenden Willen erh\u00e4lt.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner: Notizblatt Nr. 362, zitiert nach \u203aBeitr\u00e4ge zur Rudolf Steiner Gesamtausgabe, Heft 51\/52\u2039, Dornach 1975, S. 41.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Betrachten wir das willenshafte Element des Erkennens etwas genauer. F\u00fcr gew\u00f6hnlich richtet sich die Aufmerksamkeit auf die erkannten Inhalte, nicht auf die erkennende T\u00e4tigkeit. Diese Inhalte sind aber Endprodukte und gehen aus der Vorstellungst\u00e4tigkeit, d.h. aus inneren Willenshandlungen hervor, die von feinen Gef\u00fchlsnuancen begleitet werden. Beim geistigen Erkennen geht es darum, bewusst in dem Willens- und Gef\u00fchlselement leben zu lernen, welches das Vorstellen immer halb- und unbewusst begleitet. Durch Meditation (Konzentration auf einfache, klar \u00fcberschaubare Gedankeninhalte oder Bilder) kann man dahin kommen, dass man nicht mehr auf den Inhalt der Vorstellungen sondern darauf achtet, was man im Vorstellten tut, dass man \u00bbin dem Leben und Weben der Vorstellungen selber drinnen ist\u00ab<sup data-fn=\"9da32d0e-74ad-4ac2-8dd4-c6b6b3c2a671\" class=\"fn\"><a href=\"#9da32d0e-74ad-4ac2-8dd4-c6b6b3c2a671\" id=\"9da32d0e-74ad-4ac2-8dd4-c6b6b3c2a671-link\">7<\/a><\/sup>. Auf diese Weise entdeckt man etwas, das immer im Menschen lebt, aber nicht in das Bewusstsein heraufdringt:<\/p>\n\n\n\n<p>11<\/p>\n\n\n\n<p>12<\/p>\n\n\n\n<p>13 Bis zur n\u00e4chsten Anmerkung entstammen alle folgenden Zitate dem .<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Was auf diese Weise ge\u00fcbt wird, und was wirklich nur zu Erfolgen f\u00fchren kann, wenn es jahrelang ge\u00fcbt wird \u2013 alle wissenschaftlichen Resultate werden ja auch nur in langer Arbeit erreicht \u2013, [\u2026] das ist ein Einleben des Bewu\u00dftseins wirklich in eine ganz andere Welt. [\u2026] Diese Welt, wo man Gef\u00fchl und Wille ebenso objektiv entdeckt, wie sonst hier die Pflanzen und Mineralien, diese Welt findet man, wenn man zwischen den Zeilen des sonstigen Vorstellungslebens dieses innere Erleben der Vorstellungen in der Seele wirksam machen kann.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner: Vortrag vom 11. Februar 1916 in: \u203aAus dem mitteleurop\u00e4ischen Geistesleben\u2039, (GA 65), Dornach 2000, S. 379-382<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dadurch wird es auch zu einer deutlichen Erfahrung, dass \u00bballes Denken, das man bisher geleistet hat, an den Denkapparat gebunden [ist]. Jetzt ist man erst angelangt bei jenem inneren Erleben, Erweben, das nicht mehr an den Denkapparat gebunden ist.\u00ab Der Weg zum leibfreien Erleben f\u00fchrt also durch den Willen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wille, innerliche Willk\u00fcr ist jetzt in allem drinnen, was den Menschen zur Freiheit vom Leibe f\u00fchrt \u2013 innerliche T\u00e4tigkeit, aber innerliche T\u00e4tigkeit auf einer h\u00f6heren Stufe.\u00ab<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner: Vortrag vom 11. Februar 1916 in: \u203aAus dem mitteleurop\u00e4ischen Geistesleben\u2039, (GA 65), Dornach 2000, S. 379-382<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es geht darum, die Willensvorg\u00e4nge bewusst zu erleben, durch die man Vorstellungen gestaltet und miteinander verbindet. Doch f\u00fchrt dies zun\u00e4chst nur dazu, dass man sich selbst als geistig erlebt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Wenn man nun wirklich durch die angedeuteten \u00dcbungen [\u2026] den Willen im Denken ergreift, [\u2026] dann hat man zun\u00e4chst [\u2026] nicht schon eine geistige Wirklichkeit vor sich, sondern man [\u2026] hat gewisserma\u00dfen vor sich ein erweitertes Selbst, ein Selbst, das sich jetzt verbunden wei\u00df mit der ganzen Welt. [\u2026] Man wei\u00df nur, da\u00df die Art und Weise, wie man in diesem Werden lebt, [\u2026] vom Leibe freie geistige Wirklichkeit ist.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner: Vortrag vom 11. Februar 1916 in: \u203aAus dem mitteleurop\u00e4ischen Geistesleben\u2039, (GA 65), Dornach 2000, S. 556<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Im Weiteren geht es darum, die Willenst\u00e4tigkeit, die im Denken wirkt, nicht nur als solche geistig zu erleben, sondern auch genau zu beobachten. Man muss lernen, die verschiedenen Nuancen dieser T\u00e4tigkeit zu unterscheiden. Es ist ja eine andere T\u00e4tigkeit, ob ich \u00bbRot\u00ab vorstelle oder \u00bbBlau\u00ab, ob ich \u00bbFreiheit\u00ab denke oder \u00bbLiebe\u00ab. Ein \u00bbinnerer Beobachter\u00ab muss erweckt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Nichterinnerbarkeit_und_leibfreie_Erfahrungen\"><\/span>Nichterinnerbarkeit und leibfreie Erfahrungen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Hier ergibt sich allerdings ein schwerwiegendes Problem, dass wahrscheinlich jeder Meditierende kennt. Geistige Erfahrungen, die man auf diese Art erreicht, entschl\u00fcpfen dem Bewusstsein sehr schnell wieder. Man f\u00e4llt gleich wieder in die gew\u00f6hnliche Bewusstseinseinstellung zur\u00fcck, indem man die Erfahrung festhalten will. Diese Schwierigkeit bewirke, so Steiner, dass<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>sehr viele Menschen die Geduld verlieren und gar nicht dazu kommen, solche inneren Seelenkr\u00e4fte zu entwickeln, wie sie hier gemeint sind. Jemand, der \u00dcbungen wie die angedeuteten macht, der macht sie vielleicht lange; aber er beachtet nicht, da\u00df man das, was man da erzeugt, ebenso schwer behalten kann, wie man manchmal einen Traum behalten kann. Man wei\u00df, wenn man aufwacht, ganz genau: Du hast dieses oder jenes getr\u00e4umt, aber man kann es nicht festhalten, es entschwindet. Und so ist es mit dem, was man da errungen hat. Es kann nur mit au\u00dferordentlicher Schwierigkeit dem gew\u00f6hnlichen Ged\u00e4chtnis einverleibt werden. [\u2026] Indem man es kaum erlangt hat, was einem da das Ewige pr\u00e4sentiert, entschl\u00fcpft es einem schon in das gew\u00f6hnliche Denkorgan hinein. Das hei\u00dft, es geht \u00fcber in das gew\u00f6hnliche Seelenleben und verliert damit eben seine Ewigkeitsform. Fortw\u00e4hrend sieht man eigentlich, da\u00df man im Entstehen etwas erfa\u00dft, was einem sogleich wieder entschl\u00fcpft.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner: Vortrag vom 3. Dezember 1915 in a.a.O., S. 71f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Diese Nicht-Erinnerbarkeit ist sogar geradezu ein Kriterium f\u00fcr die Leibfreiheit der Erfahrung:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Was in dem Denken, das innerlich erlebte Willenswirklichkeit geworden ist, erfahren wird, das ist [\u2026] nicht geeignet, erinnert zu werden. [\u2026] Die geschilderte Willenswirklichkeit mu\u00df, wenn sie als solche wieder im Bewu\u00dftsein erlebt werden soll, auch wieder so erarbeitet werden wie das erste Mal. [\u2026] Begriffe, Ideen kann man ged\u00e4chtnism\u00e4\u00dfig behalten; die geistige Wirklichkeit mu\u00df immer neu erlebt werden. Indem man diesen Unterschied [\u2026] lebendig erfa\u00dft, gelangt man dazu, sich mit dieser Wirk lichkeit au\u00dferhalb des physischen Leibes zu erleben.<\/p>\n<cite>Rudolf Steiner: GA 35, S. 277f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Willensuebungen_zur_Erweckung_des_%E2%80%BAinneren_Zuschauers%E2%80%B9\"><\/span>Willens\u00fcbungen zur Erweckung des \u203ainneren Zuschauers\u2039<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Um nun die leibfreien Erlebnisse bewusster erfassen zu k\u00f6nnen, hat Rudolf Steiner \u00dcbungen angegeben, die diejenigen zur Aktivierung des Denkens erg\u00e4nzen sollen. Man k\u00f6nne sie als \u00bbWillens-Gef\u00fchls-\u00dcbungen\u00ab<sup data-fn=\"8595817d-8384-4f27-8ff9-27c22975fed2\" class=\"fn\"><a href=\"#8595817d-8384-4f27-8ff9-27c22975fed2\" id=\"8595817d-8384-4f27-8ff9-27c22975fed2-link\">8<\/a><\/sup> bezeichnen. Beim gew\u00f6hnlichen Wollen ist die Aufmerksamkeit auf das Ergebnis des Tuns gerichtet, \u00bbauf dasjenige, was aus dem Willen in die Tat hinausflie\u00dft\u00ab. Die Willens\u00fcbung besteht nun darin, dass man wirklich recht intensive Seelenruhe herstellt, das Auf und Abwogen der Begehrungen [\u2026 und] Wunschimpulse, die im Leben eine gro\u00dfe Rolle spielen, beruhigt, da\u00df<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>man gewisserma\u00dfen vollst\u00e4ndige Meeresstille in seinem inneren Seelenleben herstellt und dann sich darauf besinnt, was man zu irgendeiner Zeit gewollt hat.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Man schaut etwa am Abend auf etwas zur\u00fcck, das man w\u00e4hrend des Tages gewollt hat, und l\u00e4sst dann dieses Wollen so auf sich wirken, \u00bbda\u00df man nicht etwa ein innerlicher Kritiker wird, sondern da\u00df man dieses Wollen anschaut\u00ab und die Aufmerksamkeit auf die ihm zugrunde liegenden Seelenimpulse richtet. Man beobachtet \u00bbin feiner, intimer Weise\u00ab was man erlebte, als man etwas Bestimmtes wollte, versetzt sich in das, \u00bbwas die Seele innerlich erf\u00fchlt, indem sie das Wollen durchmacht\u00ab. Durch solche \u00dcbungen, die wiederum durch lange Zeit wiederholt werden m\u00fcssen, entdeckt man, so Steiner, dass man einen unsichtbaren, \u00bbinnere[n] Zuschauer\u00ab fortw\u00e4hrend in sich habe. Allerdings ist dies kein blo\u00df passiver Beobachter.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>[D]ieses Zuschauen stellt sich [&#8230;] so dar, da\u00df man innerlich mitt\u00e4tig f\u00fchlt diesen Zuschauer, diesen h\u00f6heren Menschen im Menschen, diesen Geistesmenschen im Leibesmenschen. Man f\u00fchlt, wie er mittut, wie sein Tun in allem, allem darin ist. Ich nannte dieses innerliche Mittun einen Beobachter, weil man dadurch zu seinem Verst\u00e4ndnis kommt; aber es ist nicht ein Beobachter im Sinne des Zuschauens, sondern im Sinne des Mittuns.<\/p>\n<cite>Vortrag vom 10. Dezember 1915 in GA 65, S. 161.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Durch die Kombination der beiden \u00dcbungsarten, der Aktivierung des Denkens und der Erweckung des innerlich mitt\u00e4tigen Zuschauers im Wollen, erlange man nun ein volles Bewusstsein der leibfreien Erfahrung:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Man macht eine Entdeckung \u2013 eines der gro\u00dfartigsten, gewaltigsten inneren Erlebnisse, die man zun\u00e4chst auf dem Erkenntnisweg haben kann \u2013 [\u2026]: Was du also erzeugst aus einer Erkraftung deines Denkens heraus, es ist wie ein fl\u00fcchtiger Traum. Es kann an die Erinnerungsf\u00e4higkeit des gew\u00f6hnlichen Bewu\u00dftseins nicht heran. Wenn du aber dasjenige, was im Wollen lebt, als deine Beobachtung, als dein unterbewu\u00dftes Bewu\u00dftsein, wirklich auch in dir erkraftest, so ist dies jetzt das Bewu\u00dftsein, welches das andere erfassen kann, das sonst nicht zur Erinnerung kommen kann, und welches es halten kann.<\/p>\n<cite>Vortrag vom 3. Dezember 1915 in GA 65, S. 76.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>F\u00fcr wirkliche Fortschritte auf dem meditativen Erkenntnisweg der Anthroposophie ist es also n\u00f6tig, sowohl Denkals auch die geschilderten Willens\u00fcbungen durchzuf\u00fchren. Allerdings schilderte Rudolf Steiner einmal, dass man auch in der Meditation lernen k\u00f6nne, das Wollen innerlich zu beobachten:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Derjenige \u00fcbrigens, der seine Gedankenmeditation in der richtigen Weise vollf\u00fchrt, kommt ganz von selbst zu diesem innerlichen Beschauen des Wollens. Denn es ist das Meditieren, insofern es auch nur ein In-die-Mitte-des-Bewu\u00dftseins-Stellen eines Gedankens ist, zugleich ein intimes Aufbringen eines inneren Willensvorganges. [\u2026] Durch die Verst\u00e4rkung [\u2026] ergibt sich ganz von selbst, da\u00df man die Aufmerksamkeit lenken lernt auf den innerlichen Vorgang des Wollens so, wie man sie niemals darauf richtet, wenn das Wollen eben in das \u00e4u\u00dfere Handeln \u00fcbergeht. [\u2026] Aber man mu\u00df seine Aufmerksamkeit auf einen Willensvorgang richten, insofern das Wesentliche dieses Willensvorganges im Innern der Seele abl\u00e4uft. Es mu\u00df wiederum ein ganz innerlich intimer Proze\u00df sein. Und gerade dieses Wollen erkennt man am allerbesten im Meditationsproze\u00df selber, wenn man nur den Meditationsproze\u00df wirklich innerlich erlebt. Und da stellt sich denn heraus, da\u00df man dann, indem man dies immer weiter und weiter in innerlicher Ausdauer und Energie vollbringt, endlich zu einem Punkte kommt, wo man einen inneren Beobachter in sich entdeckt.<\/p>\n<cite>Vortrag vom 10. Dezember 1915 in GA 65, S. 155f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das Denken durch Meditation und auch die Willensentfaltung durch Meditation bringen den Menschen dazu, da\u00df er von seiner Leiblichkeit unabh\u00e4ngig wird, da\u00df er sich aus seiner Leiblichkeit heraushebt und eine besondere Seelenbet\u00e4tigung ausf\u00fchrt, in der er sich wissend au\u00dfer seiner Leiblichkeit und unabh\u00e4ngig von seiner Leiblichkeit erh\u00e4lt. Das \u203aau\u00dfer\u2039 ist nicht so sehr r\u00e4umlich gemeint, sondern so, da\u00df der Mensch sich von der physischen Leibest\u00e4tigkeit unabh\u00e4ngig wei\u00df.<\/p>\n<cite>A.a.O., S. 164.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Kriterien_leibfreier_Erfahrung\"><\/span>Kriterien leibfreier Erfahrung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Rudolf Steiner hat einige Kriterien beschrieben, die das von ihm gemeinte \u00fcbersinnliche, leibfreie Erkennen charakterisieren. Eines hatten wir schon genannt: Wirklich geistige Erfahrungen k\u00f6nnen nur sehr schwer erinnert werden. Im Nachwort von 1918 zu seinem Buch \u203aEin Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen\u2039 beschrieb Steiner dieses und zwei weitere wichtige Kriterien. Zun\u00e4chst hei\u00dft es, dass w\u00e4hrend des Schauens<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>die Kraft der Erinnerung in der Seele gar nicht wirksam ist. [\u2026] Was man in hellseherischem Schauen erfahren hat: das ist in dem Augenblicke dem Bewu\u00dftsein entschwunden, in dem die Schauung aufh\u00f6rt, wenn man nicht zu der seelischen Kraft des Schauens auch noch die andere hinzuentwickelt hat, in der Seele wieder dieselben Bedingungen des Schauens herzustellen, welche zu dieser Schauung gef\u00fchrt haben. Man kann sich an diese Bedingungen erinnern und man kann dadurch die Schauung wiederholen; aber man kann sich nicht unmittelbar an die Schauung erinnern.<\/p>\n<cite>Ders.: \u203aEin Weg zur Selbsterkenntnis des Menschen\u2039 (GA 16), Dornach 2004, S. 86f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein zweites Kriterium ist, dass sich \u00fcbersinnliche Erfahrungen schlecht wiederholen lassen. Denn hat der Erkennende eine Erfahrung einmal gehabt, \u00bbso ist dies ein Grund, da\u00df sie von ihm fortstrebt. Sie sucht ihn gewisserma\u00dfen zu fliehen.\u00ab Man m\u00fcsse besondere Seelenverrichtungen durchf\u00fchren, die<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>die Seele mit einer st\u00e4rkeren Kraft ausstatten als diejenige war, die ihn das erste Mal in den Stand gesetzt hat, die Erfahrung zu machen. [\u2026] Dieselben Anstrengungen, die zum ersten Mal zu dem Ergebnis gef\u00fchrt haben, wirken nicht ein zweites Mal, sondern st\u00e4rkere, oft ganz andere.<\/p>\n<cite>A.a.O., S. 87f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Und ein drittes Kennzeichen liegt darin,<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>da\u00df die Schauungen kaum einen beme\u00dfbaren Zeitinhalt hindurch vor dem hellseherischen Bewu\u00dftsein aufleuchten. Man kann sagen: in dem Augenblicke, in dem sie auftreten, sind sie auch schon wieder entflohen. Das bewirkt, da\u00df nur rasche Besinnung, rasche Einstellung der Aufmerksamkeit zum Bemerken wahrer Schauungen f\u00fchren. Wer solche rasche Besinnung und Aufmerksamkeitseinstellung nicht unter seinen Seelenf\u00e4higkeiten entwickelt, der mag Schauungen haben; er erlangt kein Wissen davon.<\/p>\n<cite>Dieses und das folgende Zitat in a.a.O., S. 89.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Dies sei der Grund, warum viele Menschen die \u00fcbersinnliche Welt verleugnen w\u00fcrden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das \u00fcbersinnliche Erleben ist wirklich viel verbreiteter, als man gew\u00f6hnlich denkt. Der Verkehr des Menschen mit der geistigen Welt ist im Grunde etwas ganz Allgemein-Menschliches. Aber die F\u00e4higkeit, mit rasch wirkender Bewu\u00dftseinskraft diesen Verkehr erkennend zu verfolgen, mu\u00df m\u00fchsam erworben werden.<\/p>\n<cite>a.a.O., S. 89.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ein viertes Kriterium schilderte Steiner an anderer Stelle. Im leibfreien Erleben wird n\u00e4mlich das Ich,<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>das man sonst im normalen Leben hat, zu etwas, das man dann nicht in sich hat, das man sich gegen\u00fcber sieht [\u2026]: das Ich wird zu einer Erinnerung. Das ist der bedeutsame \u00dcbergang von dem au\u00dfer-geistigen Erkennen zum geistigen Erkennen, dass man das Ich als blo\u00dfe Erinnerung in sich hat, wovon man wei\u00df: Es ist da, man kann darauf hinschauen wie auf eine Erinnerung, aber man kann es jetzt nicht in sich haben.<\/p>\n<cite>Vortrag vom 27. November 1913 in ders.: \u203aGeisteswissenschaft als Lebensgut\u2039 (GA 63), Dornach 1986, S. 130.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das ist eben das Erwachen des \u00bbinneren Zuschauers\u00ab, des willenshaften \u00bbUmkreis-Ich\u00ab (im Gegensatz zum gew\u00f6hnlichen, in sich zentrierten Ich), von dem oben bei der \u203aUmkehr der Willensrichtung\u2039 schon indirekt die Rede war.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Erlebnisse beim \u00dcbergang zum wahren geistigen Erkennen, die mit den beschriebenen zusammenh\u00e4ngen die Erfahrung der zur\u00fcckhaltenden Kr\u00e4fte des \u00bbH\u00fcters der Schwelle\u00ab sowie diejenige einer inneren Lebens\u00fcberschau (\u00bbLebenstableau\u00ab<sup data-fn=\"d2859a8c-e3e4-43bb-9857-5a9d415a161c\" class=\"fn\"><a href=\"#d2859a8c-e3e4-43bb-9857-5a9d415a161c\" id=\"d2859a8c-e3e4-43bb-9857-5a9d415a161c-link\">9<\/a><\/sup>) \u2013 sollen hier nicht weiter besprochen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Schoepferisches_Erkennen\"><\/span>Sch\u00f6pferisches Erkennen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich unterscheidet sich das geistige vom gew\u00f6hnlichen Erkennen dadurch, dass es nicht etwas abbildet, was schon vor dem Erkennen vorhanden ist. Steiner verglich es einmal mit dem Sprechen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>So wie man in dem Aussprechen etwas erzeugt, was sich aber doch nicht blo\u00df seinem Inhalte nach in dem Ausgesprochenen ersch\u00f6pft, so ist das geisteswissenschaftliche Erkennen an eine T\u00e4tigkeit gebunden, in der dasjenige erst aufgeht, was Inhalt des Wissens ist.<\/p>\n<cite>Vortrag vom 3. Dezember 1915 in GA 65, S. 68f.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Beim wahren Hellsehen sei man sich bewusst,<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>da\u00df man die Anschauung selber hervorruft. Aber bei diesem Selberhervorrufen folgt man einer inneren Wirklichkeit, einer geistigen Wirklichkeit, wie man auch beim Schreiben nicht etwas Beliebiges hinkritzelt, sondern eine innere Wirklichkeit zum Ausdruck bringt. [\u2026] Dieses viel aktivere, immer t\u00e4tige innere Mitarbeiten mit der Anschauung ist gerade das, was dieses \u2013 ich sage jetzt: wahre \u2013 innere Hellsehen unterscheidet von der \u00e4u\u00dferen Sinnenwahrnehmung, die uns passiv gegeben wird. [\u2026] Aber auch zu dieser F\u00e4higkeit, die geistige Welt auf geistige Art nachzuzeichnen, kommen wir nur, wenn wir die Vorbereitung getroffen haben, so da\u00df uns die geistige Welt als Erlebnis entgegenkommt. Aus diesem Erlebnis heraus zeichnet dann die Seele die Anschauung, und sie hat das Bed\u00fcrfnis dazu, weil es einem inneren Triebe entspricht, dasjenige nun auch wirklich anschaulich vor sich zu haben, was sonst eben als Erlebnis webt und lebt, aber noch nicht Wirklichkeit, Realit\u00e4t ist.<\/p>\n<cite>Vortrag vom 10. Dezember 1915 in a.a.O., S. 160.<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"c27d0627-e1b2-4f0e-98bb-7692fe3b1aeb\">Gemeint sind die Tagung \u203aMeditation als Erkenntnisweg\u2039 und das Forschungskolloquium \u00fcber leibfreies Bewusstsein in Stuttgart. Vgl. Angelika Oldenburg: \u203aMeditation als Kerngesch\u00e4ft\u2039, in: die Drei 5\/2018 bzw. Andreas Neider: \u203aDie Erfahrung der Leibfreiheit\u2039, in: die Drei 9\/2018. <a href=\"#c27d0627-e1b2-4f0e-98bb-7692fe3b1aeb-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"114c723a-cc45-4ca9-b007-6c1df2e21e9f\">Vgl. die \u00dcbung in Rudolf Steiner: \u203aWie erlangt man Erkenntnisse der h\u00f6heren Welten?\u2039 (GA 10), Dornach 1993, S. 43ff. <a href=\"#114c723a-cc45-4ca9-b007-6c1df2e21e9f-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"d016ee2e-fc93-451c-99d6-09757db0ec6a\">Bis zur n\u00e4chsten Anmerkung entstammen alle folgenden Zitate ders.: \u203aMein Lebensgang\u2039 (GA 28), Dornach 1982, S. 323f. <a href=\"#d016ee2e-fc93-451c-99d6-09757db0ec6a-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"2d403806-1012-4371-a694-9f9d4b1f84e5\">a.a.O. <a href=\"#2d403806-1012-4371-a694-9f9d4b1f84e5-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"4487efd4-ab2a-4a9b-b8a9-7f19a315caf0\">A.a.O., S. 324f. <a href=\"#4487efd4-ab2a-4a9b-b8a9-7f19a315caf0-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"5ba5b47a-432f-4e34-a08c-0e5d39fffb9e\">Vgl.Rudolf Steiner: \u203aDie Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt\u2039, in: \u203aPhilosophie und Anthroposophie\u2039 (GA 35), Dornach 1984, S. 269-306, sowie: \u203aFr\u00fchere Geheimhaltung und jetzige Ver\u00f6ffentlichung \u00fcbersinnlicher Erkenntnisse\u2039, a.a.O., S. 391-408.  <a href=\"#5ba5b47a-432f-4e34-a08c-0e5d39fffb9e-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 6 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"9da32d0e-74ad-4ac2-8dd4-c6b6b3c2a671\">Rudolf Steiner: Vortrag vom 11. Februar 1916 in: \u203aAus dem mitteleurop\u00e4ischen Geistesleben\u2039, (GA 65), Dornach 2000, S. 379-382 <a href=\"#9da32d0e-74ad-4ac2-8dd4-c6b6b3c2a671-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 7 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"8595817d-8384-4f27-8ff9-27c22975fed2\">Vortrag vom 3. Dezember 1916 in GA 65, S. 72\u201375. <a href=\"#8595817d-8384-4f27-8ff9-27c22975fed2-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 8 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"d2859a8c-e3e4-43bb-9857-5a9d415a161c\">Vgl. Andreas Neider: \u203aDas imaginative Lebenstableau. \u2013 Meditative Erkenntnis aus Kindheitskr\u00e4ften\u2039, Stuttgart 2017. <a href=\"#d2859a8c-e3e4-43bb-9857-5a9d415a161c-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 9 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstver\u00f6ffentlichung in Die Drei 3\/2019 Das Wesen des leibfreien Bewusstseins und einige Kriterien zu seiner Erkenntnis In letzter Zeit gab es mehrfach Anlass, sich mit dem Thema des leibfreien, \u00fcbersinnlichen Erkennens auseinanderzusetzen. Eine der Fragen, die dabei entstehen, ist: F\u00fchrt das, was in diversen anthroposophischen Seminaren als Meditations\u00fcbungen praktiziert wird, zu \u00fcbersinnlichen Erkenntnissen eines leibfreien [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":62,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ocean_front_end_style_editor":"no","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":"[{\"content\":\"Gemeint sind die Tagung \u203aMeditation als Erkenntnisweg\u2039 und das Forschungskolloquium \u00fcber leibfreies Bewusstsein in Stuttgart. 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Andreas Neider: \u203aDie Erfahrung der Leibfreiheit\u2039, in: die Drei 9\/2018.\",\"id\":\"c27d0627-e1b2-4f0e-98bb-7692fe3b1aeb\"},{\"content\":\"Vgl. die \u00dcbung in Rudolf Steiner: \u203aWie erlangt man Erkenntnisse der h\u00f6heren Welten?\u2039 (GA 10), Dornach 1993, S. 43ff.\",\"id\":\"114c723a-cc45-4ca9-b007-6c1df2e21e9f\"},{\"content\":\"Bis zur n\u00e4chsten Anmerkung entstammen alle folgenden Zitate ders.: \u203aMein Lebensgang\u2039 (GA 28), Dornach 1982, S. 323f.\",\"id\":\"d016ee2e-fc93-451c-99d6-09757db0ec6a\"},{\"content\":\"a.a.O.\",\"id\":\"2d403806-1012-4371-a694-9f9d4b1f84e5\"},{\"content\":\"A.a.O., S. 324f.\",\"id\":\"4487efd4-ab2a-4a9b-b8a9-7f19a315caf0\"},{\"content\":\"Vgl.Rudolf Steiner: \u203aDie Erkenntnis vom Zustand zwischen dem Tode und einer neuen Geburt\u2039, in: \u203aPhilosophie und Anthroposophie\u2039 (GA 35), Dornach 1984, S. 269-306, sowie: \u203aFr\u00fchere Geheimhaltung und jetzige Ver\u00f6ffentlichung \u00fcbersinnlicher Erkenntnisse\u2039, a.a.O., S. 391-408. \",\"id\":\"5ba5b47a-432f-4e34-a08c-0e5d39fffb9e\"},{\"content\":\"Rudolf Steiner: Vortrag vom 11. 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