Ach Lizbeth, dass du nun in die himmlischen Welten gegangen bist ist richtig schade!!! Dein lustiges Lachen, deine helle Stimme, dein funkelndes Interesse, deine kreative Aktionsbereitschaft – das ist hier auf der Erde, und in diesen Zeiten, etwas so Nötiges, so Schönes! So hab Dank für deinen überreichen Segen, den wir, unter vielem Anderen eben in der Gemeinschaft der ersten Ausbildung für „Spirituelle Organisationsentwicklung“ am Quellhof so geniessen konnten – in diesen schönen Jahren von 2013 – 2016. Tiefer Eindruck auch: deine Abschlusspräsentation zu „Soziale Aspekte der 15. Klassenstunde – Das Mitwirken der 3. Hierarchie im sozial agierenden Menschen“ – deinem Metier! Das lebte in dir, wie als sozialer Antrieb, aber auch wie als Antrieb für Hochschule, Geistesforschen und Christus-artiges Verstehen und Entwickeln der Erdenkultur: “Empfinde, wie wir in deinem Denken empfinden” – weisen die Engel uns ins Sozialempfinden hinein, “Erlebe, wie wir in deinem Fühlen erleben” - weisen uns die Erzengel tiefer ins Sozialagieren hinein, “Schaue, wie wir in deinem Wollen schauen” - weisen uns die Archai ins Sozialdurchschauen hinein. Schöpferisches Tun war angeknüpft daran. So zuerst diese immer kreativen Gespräche – immer up to date in allem Anthroposophischen: über die tiefste Esoterik, den Fortgang der Michaelschule, den konkreten Umgang mit den Klassenstunden, das Zusammenführen der Strömungen, das Zugehen auf die neuen Generationen, den Umgang mit dem Weltgeschehen und den Flüchtlingen. Du warst, wie so oft in den Weltereignissen, sofort aktiv, halfst, organisiertest unmittelbar ein Seminar zur Flüchtlingsfrage im „Quellhof“ mit Annemarie Thimm! Du hattest schon soviel gemacht, als ich dich traf – Theater, Lehrerin, Theaterpädagogik in Herdecke, Muttersein, Waldorfpädagogik, Sprachförderung, Dozentin, Fortbildungen für Waldorferzieherinnen, „Start International“ – Nothilfeeinsätze in vielen Hilfsgebieten, Dreigliederung, Christologie, Bücher schreiben1, Mysteriendramen, Klassenstunden usw. usw. Quelle: waldorfbuch.de Wir hatten uns Anfang der 2000er im Lindengarten, bei Legau im Allgäu getroffen, als du nachfragend und begeistert interessiert mit Heinz Friedrich zu einem der ersten Seminare zu meinem „Seelischen Beobachten in der Natur“ vom Bodensee her angereist kamst. Und es war sehr innig draussen in der herrlichen Natur, nahe der Iller, zusammen wahrzunehmen bis in den Sonnenuntergang hinein. Mit Heinz Friedrich und seiner lieben Frau hattet ihr damals am Bodensee schon mutig und eigenständig freie Klassenstunden gestaltet, Mysteriendramen eingeübt usw.! Kräftige, kreative, tiefgreifende Arbeit! Die intimsten Gespräche mit dir waren die über Christus, du hattest auch eine Christusbegegnung erlebt und dadurch die Offenheit für Christuserfahrene andere Christen geelebt, dich bei der alt-steifen Anthroposophengarde unbeliebt gemacht, Isolation erlitten – und warst deinen Weg einfach wacker und doch so sensibel, und immer der mitfühlenden Tränen mächtig, weitergegangen. Dann wieder deine Idee und dies schöpferische Zugreifen und Tun: die unendlich verbollwerkte Entwicklungsverhinderung durch…